
40) Ich habe Probleme die von dir empfohlene Aluminiumfolie für die Funkerde zu beschaffen. Kannst du mir eine Lieferquelle dafür nennen? (Dez. 2008)
Ich könnte dir einen Baustoffhandel in meinem Heimatort empfehlen. Das wird aber wohl nicht nötig sein. Du bekommst so etwas eigentlich überall dort wo es auch Ziegel etc. gibt. Also eher bei Baustoffhändlern als in den Baumärkten der großen Ketten. Andererseits muss es keinesfalls genau das Material sein, welches ich verwendet habe. Die METALL-Folie sollte einerseits so dick sein, dass sie beim Verarbeiten nicht reißt und andererseits elektrischen Strom leiten, was sich mit einem billigen Vielfachinstrument im Ohmbereich leicht nachprüfen lässt. So ist mir z.B. bekannt, dass mit Erfolg Alufolie aus dem Saunabau oder Kupferfolie vom Dachdecker verwendet wird. Kupfer hat gegenüber Aluminium zusätzlich den Vorteil, dass es sich leicht löten lässt. Wenn man es vornehm machen will ist auch die Leitfarbe, die ein deutscher Händler im Yachtfunkbereich anbietet, sehr gut. Mir wäre sie allerdings mit 300 Euro für ein kleines Döschen entschieden zu teuer. Folie gibt es für einen Bruchteil dieses Preises.
Abraten möchte ich von nach Metall aussehenden Folien aus dem Bastelbedarf, die oft nicht leitend sind. Haushalts-Folie reißt leicht und ist schon deshalb unbrauchbar. Auch von Leitfarben, die mittlerweile zum Streichen für Wohnungen für Funkstrahlungssensible angeboten werden, halte ich nicht viel. Sie wirken wohl eher im esoterischen Bereich. Anders mag das mit professioneller Leitfarbe sein, wie sie im EMV-Schutz verwendet wird. Die ist einerseits aber nicht leicht zu beschaffen und hat andererseits auch ihren Preis.
Bei der Gelegenheit: Ich werde auch immer wieder nach der Anordnung der Erde gefragt. Ideal wäre eine kreisförmige Anordnung um den Erdanschluss des Anpassgerätes. Ich kenne aber keinen Fall in dem das in der Praxis möglich wäre. Man versucht diesem Ideal halt möglichst nahe zu kommen und macht sie außerdem so groß wie möglich. Im Zweifel sollte man den Erdwiderstand nachmessen. Wie man das macht habe ich schon vor längerer Zeit mal beschrieben. Der Widerstand sollte so klein wie möglich sein. Wenn man nicht gerade sehr kurze Antennen verwendet sind Werte unter 10 Ohm ok.
39) Welche Kommunikationsgeräte werden auf Yachten eingesetzt? (Dez 2008)
Fragen nach zeitgemäßem Kommunikationsgeräten auf Langfahrt kommen immer wieder mal. Eine Antwort darauf ist nicht leicht und hängt sehr von den individuellen Bedürfnissen ab. Ich habe mal versucht, die mir zur Verfügung stehenden Informationen in einem kleinen Aufsatz zusammen zu fassen, der bei Trans-Ocean /Bluewater veröffentlicht wurde. Interessenten finden ihn hier.
38) Ich bin sehr verunsichert für welche SSB-Antenne ich mich entscheiden soll. Es gibt viele Leute die auf eine Peitsche schwören, andere meinen das Achterstag sei besser. Kannst du mir eine Entscheidungshilfe geben? (Nov 2008)
Was für dich besser geeignet ist, kommt ganz darauf an was du damit machen willst. Eine Peitsche (Whip) am Heck hat ausbreitungstechnisch vor allem dann Vorteile, wenn du vornehmlich Betrieb über große Entfernungen auf Frequenzen oberhalb von 10 MHz machen willst. Für niedrigere Frequenzen mit geringeren Reichweiten ist sie dagegen zu kurz. Da hat sie wenig „Strombauch“ und damit einen geringen Strahlungswiderstand. Ein geringer Strahlungswiderstand setzt wiederum eineoft schwer zu realisierende extrem gute Erde voraus, wenn die Antenne mit einem einigermaßen vernünftigen Wirkungsgrad arbeiten soll. Lange Antennen wie das Achterstag haben diesen Nachteil nicht. Tendenziell schlechter werden sie auf hohen Frequenzen, weil Vertikalantennen, die länger als eine halbe Wellenlänge sind, zur unerwünschten Steilstrahlung neigen. Als Faustregel kann man deshalb sagen: Bei bevorzugtem Betrieb auf Frequenzen unter 10 MHz das Achterstag und darüber eine Peitsche.
Bedenke bitte auch, dass Weitverkehr nicht nur Vorteile hat. Bei größerem Einzugsbereich wollen regelmäßig auch mehr Stationen in die Pactorknoten einloggen, was zu Wartezeiten führen kann. Auf Frequenzen mit kürzerer Reichweite ist die Konkurrenz dagegen geringer. Ich selbst habe mich für das Achterstag entschieden. Von NL aus erreiche ich damit auf 3,6 und 7 MHz ganz Europa. Auf 10 MHz reicht es auch über 2000 sm bis auf die Kanarischen Inseln. Für meine Bedürfnisse ist das völlig ausreichend.
37) Bisher habe ich immer nur getrailert aber im nächsten Frühjahr werde ich mein Boot (Etap 24) auch ans Ijsselmeer legen. Dann wird es ständig im Wasser sein und damit auch ein Antifouling notwendig. Kannst du mir sagen wie ich den Farbaufbau machen muss und welches Antifouling gut ist? (Nov 2008)
Oh, du fragst mich Sachen. Ich bin Elektronikingenieur (Nachrichtentechnik) und kenne mich von daher ein bisschen mit allem Elektrischen und Funk aus aber von Farben habe ich absolut keine Ahnung. Mit allem Vorbehalt sage ich dir gern, wie das bei mir ist. Ob das wirklich eine optimale Lösung ist, weiß ich nicht. Ich bin damit zufrieden.
Als ich das Boot 2002 kaufte, wurde es mit Antifouling ausgeliefert. Welches verwendet wurde und wie der Untergrund vorbereitet war entzieht sich meiner Kenntnis. Nach dem ersten Winter habe ich ein neues Antifouling von einem Spezialisten auftragen lassen und 250€ dafür bezahlt. Als ich das Ergebnis gesehen habe, dachte ich mir "Das kannst du auch!" Seit dem kaufe ich jedes Frühjahr einen 2,5l-Eimer Seatec (die Hausmarke von SVB) und rolle dies mit einer Schaumstoffrolle auf, bis der Eimer leer ist. Das reicht für den ganzen Rumpf und an einigen Stellen auch für eine zweite Schicht. In Summe kostet das knappe 50€ und ist in etwa zwei Stunden erledigt. Das Zeug wirkt (zumindest im Ijsselmeerwasser) wunderbar. Beim Rauskranen im Herbst sieht man nur einen leichten Schleim, der beim Abspritzen sofort weg ist.
36) Ich bin dabei die Amateurfunklizenzprüfung in Angriff zu nehmen und besuche einen Kurs beim DARC. Dort wurde für die Antennenlösung vorgeschlagen, anstatt einer Erde mehrere Kabel jeweils in Lamda/4 Länge durchaus lose in der Bilge zu verlegen, so daß mindestens eines davon schwingt. Was hälst du davon?
So kann man es natürlich machen. Wenn du aber auf eine guten Wirkungsgrad deiner Antenne wert legst und herumgeisternde HF, die alle möglichen elektronischen Geräte an Bord stören kann, vermeiden willst, rate ich dir dringend es zu lassen.
Über die HF-Erde sind in Amateurkreisen eine Menge Märchen in Umlauf. Ich habe dazu viele Fragen bekommen und deshalb dann auch vor etwa einem Jahr einen Aufsatz verfasst, der die technischen Zusammenhänge etwas klarer machen soll. Um einen guten Wirkungsgrad der Antenne zu gewährleisten, muss die Erde so niederohmig wie möglich ausgeführt werden. Ideal wäre ein Erdwiderstand von 0 Ohm, weil dann die gesamte HF-Energie über die Antenne abgestrahlt würde. Ein Lambda/4-langer Stub hat wie die Antenne einen Strahlungswiderstand von 36 Ohm. Mit nur einem würde also 50% der HF-Energie über dieses Radial abgestrahlt. Um diesen Widerstand herab zu setzen verwendet man an Land deshalb bei der Groundplane-Antenne immer möglichst viele Radials (Das ist das Thema Parallelschaltung von Widerständen.). Auf einem Boot ist das nicht praktikabel und auch nicht notwendig. Mit dem uns umgebenden Wasser haben wir die perfekte Erde, die nur noch angekoppelt werden muss. Dazu gibt es verschiedene Methoden, die ich in obigem Aufsatz beschrieben habe.
35) Zur Ladung mit Landstrom habe ich ein Sterling - Pro-Digital Ladegerät mit 3 Ausgängen. Im Dehlerforum wird vorgeschlagen, für die Verbraucherbatterien zwei Ausgänge parallel auf die Verbraucherbatterie zu legen. Hältst du das für sinnvoll?
Jain! Ich habe das gleiche Ladegerät und sogar alle drei Ausgänge parallel auf die Verbraucherbatterie geschaltet. Der Grund dafür ist einfach: Die Ausgänge bei Sterling (ich kenne in dieser Preisklasse keinen Hersteller bei dem es anders wäre) sind nicht wirklich getrennt voneinander geregelt sondern nur durch Dioden entkoppelt. Dies führt dazu, dass die Batterie, die als erstes wieder geladen ist, den gesamten Ladevorgang bestimmt, weil sie das Ladegerät veranlasst in Erhaltungsladung über zu gehen. Die beiden anderen Ausgänge regeln dann unabhängig vom Ladezustand der daran angeschlossen Batterie ebenfalls herab. (Wegen dieser Eigenschaft schreibt Sterling auch vor, dass ein Ausgang nicht einfach frei bleiben darf, sondern z.B. durch Parallelschaltung belegt werden muss.) Die kaum entladene Starterbatterie bestimmt damit normalerweise den gesamten Ladevorgang was dazu führt, dass die Bordbatterie nicht richtig geladen wird. Um dies zu vermeiden habe ich alle Ausgänge auf die Bordbatterie gelegt. Die Starterbatterie wird ausschließlich über die LIMA geladen. Wenn sie - wie es sein sollte - nur zum Starten des Motors benutzt wird ist das völlig unproblematisch. Die Batterie deines Autos musst du doch auch nicht ständig nachladen oder?
34) Mir ist aufgefallen, dass die Volt-Anzeige der Raymarine Instrumentenbank um 0,5 Volt weniger anzeigt als ein direkt an die Batterie aufgeklemmtes Voltmeter. Was kann die Ursache dafür sein?
Nur mit diesen Angaben ist das schwer zu sagen und auch viel Spekulation dabei. Wenn die Instrumente nicht an der gleichen Stelle messen, könnte ein Spannungsabfall an der Leitung die Ursache sein. Vermutlich ist es aber ganz einfach die Messungenauigkeit der Instrumente. Ein einfaches Voltmeter (auch ein digitales) hat eine Messungenauigkeit von 3% auf den Endwert des eingestellten Messbereiches. Bei einem Bereich von 20V sind das 0,6V. Wenn dann ein Instrument am oberen und das andere am unteren Rand des Toleranzbereiches liegt, kann die Anzeige bis 1,2V (!!) variieren. Selbst bei wesentlich teureren 1% Instrumenten wären das noch 0,4V.
33) Ein Freund erzählte mir von einer neuen KW-Antenne aus den USA, die leicht zu bauen und ohne ein teures Abstimmgerät auskommen soll. Was hältst du davon?
Sorry, ich weiß nicht, welche Antenne du meinst bin aber sehr skeptisch und an Wunder glaube ich zumindest im Zusammenhang mit Antennen schon lange nicht mehr. Die Gesetze der Physik gelten für uns alle.
Die meisten Antennen, die neu auf den Markt kommen, sind Varianten von irgendetwas seit langem bekannten. Gemeinsam haben sie alle, dass sie mehr oder weniger marktschreierisch als das Nonplusultra im Antennenbau angepriesen werden. Gerade in Funkamateurkreisen gibt es nichts an dem nicht rumgebastelt und verschlimmbessert wird. Die dabei erreichten Ergebnisse sind oft sehr zweifelhaft. Berichte über Erfolge basieren eher selten auf objektiven Vergleichen und sind damit meistens das Papier nicht wert auf dem sie geschrieben sind. Als segelnder Funkamateur aber vor allem als Ingenieur empfehle ich dringend auf bewährte Technik zu setzen und auf einen soliden, sauberen Aufbau zu achten. Pfusch zahlt sich im Leben selten aus und auf See nie!
32) Nach ersten QSO-Erfolgen an Bord habe ich meinen Transceiver mit nach Hause genommen um jetzt auch Pactor in Betrieb zu nehmen. Ich habe keine vernünftige Verbindung hinbekommen, was wohl an meiner provisorischen Antenne liegt: Mein altes Vorstag, Länge ca. 8 m habe ich am Giebel meines Hauses senkrecht an der Wand bis unters Dach hochgespannt, das untere Ende direkt als Einspeisepunkt verbunden, Schirm/Masse an den direkt daneben liegenden Außenwasserhahn, ein Kupferrohr, welches im Kellerboden verschwindet. Ich hoffte, damit einen schnellen Erfolg zu haben, leider war der Empfang sehr bescheiden, und mein SWR-Meter zeigte ein fürchterliches Resultat: >>10, wenn überhaupt was rausging. Liegt wahrscheinlich am fehlenden Anpassgerät, dachte aber, dass das nicht so viel bringt. Hast Du eine Idee, wie ich ohne viel Antennenaufwand eine Verbindung hinkriege?
Ganz so einfach ist das mit einer Antenne dann doch nicht. Wenn du kein Anpaßgerät verwenden willst muss die Länge passend zur verwendeten Frequenz stimmen, sonst geht das nicht. Ich habe verstanden, dass du nur etwas Provisorisches im Garten willst. Am leichtesten tust du dich IMHO mit einem einfachen Dipol (kann man auch in V-Form aufhängen) bestehend aus 2 je Lambdaviertel langen Drähten. Oder du nimmst nur eines dieser Teile und verwendest deinen Wasseranschluss als Gegengewicht. Wenn alles nur zum Probieren ist, kann man gut irgendeine Kupferlitze aus der Bastelkiste nehmen. Für die Isolatoren eignen sich zwei nebeneinander liegende Lüsterklemmen und die Abspannung zum Aufhängen kann mit irgendeinem Bindfaden erfolgen.
Ich möchte dir vorschlagen deine ersten Versuche mit IV3XHR in Udine/Italien zu machen. Der ist in P3 auf 7,046.7 MHz bei mir in NL immer gut zu erreichen. Du müsstest von zu Haus aber auch vom Boot in Kroatien gut damit klar kommen. Wenn das geht kannst du dann weiter experimentieren. Dazu brauchst du einen Dipol, der aus zwei etwa 10m langen Hälften besteht. Am besten hängst du das Ganze gestreckt auf. Es geht aber auch z.B. die Mitte an den Giebel des Hauses und die beiden Enden möglichst weit voneinander abgespannt. Solange die Enden etwa 2 m über dem Boden bleiben kann man nicht viel falsch machen. Die genauen Maße erhältst du, wenn du dich an diese Anleitung hältst (Sorry die ist uralt, ich hab sie der Einfachheit halber eingescannt.) Das Ganze dauert maximal eine halbe Stunde und wird sicher funktionieren. Für IV3XHR musst du dann nur noch 7,0452 (1,5 kHz weniger als die Mittenfrequenz laut Liste) und oberes Seitenband (USB) am TRX einstellen. Das sollte dann auf Anhieb einigermaßen gehen. Anschließend kannst du dann die Airmailparametern variieren um für dich ein Optimum zu finden.
31) Ich bin auch Funkamateur und würde gern mal Funkbetrieb von einem Boot aus machen. Kann man bei dir mal mitsegeln?
Nein, bei mir kann man nicht mitsegeln. Bis auf absolute Ausnahmen im wirklich engsten Familienkreis nehmen meine Frau und ich niemanden mit. Durch die vielen Fragen, die ich bekommen habe, ist diese Website überdurchschnittlich funklastig geworden und spiegelt in dieser Hinsicht sicher nicht den richtigen Eindruck für das Leben bei uns an Bord wider. Wir verschicken morgens und abends unsere Mails und dann war es das auch. Das funktioniert in 90% aller Fälle zuverlässig auf Anhieb. Weiterreichende Experimente oder gar häufigerer Funkbetrieb sind deshalb normalerweise nicht notwendig.
Ich selbst entspreche sicher auch nicht dem, wie man sich landläufig einem Funkamateur so vorstellt. (Also jemand , der die Nächte am Gerät verbringt um ein QSO mit seltenen, weit entfernten Stationen zu fahren, etc.) Funkbetrieb hat mich eigentlich nie richtig interessiert. Ich bin eher Techniker aber auch da nicht der typische Amateur, der morgens gleich nach dem Aufstehen als erstes den Lötkolben anheizt. Technische Probleme löse ich zunächst theoretisch und wäge verschiedene Alternativen gegeneinander ab. Erst wenn ich nach reiflicher Überlegung der Meinung bin „So könnte es gehen“ setze ich meine Idee um. Erfahrungsgemäß funktioniert das mit hoher Wahrscheinlichkeit. Ich gebe gern zu, dass diese Vorgehensweise stark vom Beruf geprägt wurde und bei Amateuren eher selten ist. Bisher bin ich aber auch beim Amateurfunk recht gut damit klargekommen.
30) Frage: Du schreibst im Kapitel über den Sterlingregler, dass man die höhere Ladespannung auch anders erzeugen kann. Ich erinnere mich so etwas schon mal mit einer Schaltung irgendwo gesehen zu haben. Leider finde ich die Beschreibung nicht wieder. Kannst du mir sagen, wie man das macht?
Sicher kann ich das, ich warne aber ausdrücklich davor eine solche Schaltung nachzubauen. Im Prinzip ist es ganz einfach, man muss dem Standardregler lediglich vorgaukeln, dass eine niedrigere Spannung anliegt als das in Wirklichkeit der Fall ist. Beim VP-Motor könnte man bspw. in die gelbe Spannungsfühlerleitung einfach eine Diode einfügen. Damit wäre die Spannung am Regler etwa 0,7 V geringer als an der Batterie, d. h. die Batteriespannung würde bis 14,5 V ansteigen. Auf Dauer ist diese Spannung aber zu hoch und nachdem die Batterie vollständig geladen ist, muss sie wieder auf den Ladeerhaltungspegel von 13,8 V abgesenkt werden. Das könnte man ganz einfach tun, indem man die Diode z. B. mit einem Schalter kurzschließt.
Diese Methode kostet nur wenige Cent und ist damit unerreicht billig. Der Haken an der Geschichte ist, dass man den Zeitpunkt für das manuelle Umschalten keinesfalls verpassen darf um der Batterie keine bleibenden Schäden zuzufügen. In dem Fall würde es sehr viel teurer als ein Sterlingregler werden. Nochmals der Hinweis: Nicht nachbauen, ich hafte nicht für Schäden gleich welcher Art!
29) Frage: Deine Ausführungen über den Sterlingregler habe ich mit Interesse gelesen. Wäre stattdessen das neue Lichtmaschinen-Ladegerät, bei dem man sich den Umbau der Lichtmaschine sparen kann, nicht besser?
Das gleiche Ziel einer gut geladenen Batterie verfolgen die beiden Geräte mit unterschiedlichen Konzepten. Während der Regler direkt am Generator also der Quelle ansetzt arbeitet das Lichtmaschinen-Ladegerät völlig anders. Die von der LIMA abgegebene elektrische Leistung wird zunächst zerhackt, die Spannung auf einen höheren Pegel transformiert, wieder gleichgerichtet und erst dann mit einer Regelelektronik, wie sie auch in den Netzladegeräten verwendet wird, den Batterien zugeführt. Dies ist ein komplizierter Prozess, der seinerseits selbst erhebliche Leistung verbraucht. Die am Ladegerät angebrachten großen Kühlkörper sprechen in dieser Sache eine überaus deutliche Sprache. Dem Vorteil die Lichtmaschine nicht anfassen zu müssen, steht also nicht nur der etwa doppelte Preis sondern auch ein erheblich schlechterer Wirkungsgrad gegenüber. Allein dies war für mich schon Grund genug, mich für die Reglerlösung zu entscheiden. Wie ich in der Beschreibung gezeigt habe, ist der Umbau der LIMA wirklich kein Hexenwerk und nach einer Stunde bereits Geschichte. Den schlechteren Wirkungsgrad des Lichtmaschinen-Ladegerätes hat man dagegen immer.
28) Frage:In allen Berichten über Kurzwellenantennen ist immer von automatischen Anpassgeräten die Rede. Könnte man nicht genau so gut ein von Hand bedienbares wie es die z.B. von MFJ gibt verwenden?
Natürlich könnte man aber ist das auch sinnvoll? Das Anpassgerät gehört zwingend direkt an den Antennenanschluss. Bei mir und vielen anderen Booten auch ist der aber ganz hinten in der Backskiste. Ich kann mir nicht vorstellen, da für jeden Bandwechsel hineinzukrabbeln. Wenn bei dir die Gegebenheiten aber so sind, dass du das Funkgerät bspw. in einer Achterkajüte direkt unterhalb der Antenne positionieren kannst, funktioniert selbstverständlich auch ein manuelles Anpassgerät. Wenn man sich die Einstellungen für jedes Band aufschreibt, geht auch damit die Abstimmung sehr schnell.
27) Frage: Du wirst ja nicht müde darauf hinzuweisen wie notwendig Kenntnisse der Elektrotechnik auf einer Yacht sind. Sind die Geräte wirklich so unzuverlässig?
Leider ja, d. h. es sind weniger die Geräte als die Installation und - das sollte man auch nicht verschweigen - der Umgang der Nutzer damit. Ich werde immer wieder mal um Unterstützung gebeten (Kannste nicht mal eben…) und in vier von fünf Fällen habe ich die Erfahrung gemacht, dass die Fehler sehr leicht zu finden waren. Dies insbesondere dann, wenn vorher alles schon einmal funktioniert hat. Abgerissene Adern, defekte Sicherungen und Steckverbindungen, die wegen Korrosion einen zu hohen Übergangswiderstand haben, sind besonders beliebt. Mit ein paar Grundkenntnissen und einem Multimeter für weniger als 10 Euro ist so etwas im Nu gefunden und noch schneller beseitigt. Besonders auf See ist es gut für solche Kleinigkeiten auf niemand anderen angewiesen zu sein. Und im Hafen ist es auch von Vorteil, sonst nutzt der Service solche Gelegenheiten gern um unnötigerweise eine komplett neue Leitung zu verkaufen. Es ist schon eine ganze Menge, wenn man sich dann selbst helfen kann. Für die wenigen anderen Fälle kann man immer noch einen Fachmann rufen.
26) Frage: Ich habe den Eindruck du machst dich sehr für Amateurfunk stark. Wäre ein Handy mit dem man über Satelliten telefonieren kann nicht viel einfacher?
Wenn du „einfach“ als einziges Kriterium siehst, hast du möglicherweise Recht. Aber es gibt doch noch mehr. Wenn ich es nur einfach haben wollte, hätte ich sicher ein Motorboot oder würde gleich eine Kreuzfahrt buchen aber ganz bestimmt nicht segeln.
Es ist sicher so, dass man sich beim Kurzwellenfunk (See- bzw. Amateurfunk) den Erfolg erarbeiten muss. „Einschalten und die Verbindung steht“ geht oft aber eben nicht immer. Wie beim Segeln den Wind sollte man schon die aktuellen Funkbedingungen berücksichtigen. Ignoriert man dies wird man weder beim Segeln noch beim Funk Freude haben. Das macht schon etwas Arbeit aber auch viel Spaß.
Ich gebe gern zu, mich mit dem Thema „Telefonieren über Satelliten“ bisher nicht ernsthaft beschäftigt zu haben. Das war einfach noch nicht notwendig, weil unsere Kommunikationsbedürfnisse auch anders problemlos befriedigt werden können. Satellitentelefone sind unter Langzeitseglern auch heute noch eher die Ausnahme. Mindestens 80% haben Kurzwellenfunk an Bord. Alles andere sind Randgruppen, die entweder allen möglichen Schnickschnack auf ihren Megayachten haben oder auf ihren spartanisch ausgerüsteten Booten ganz auf Kommunikation verzichten bis sie wieder in Landnähe sind.
Von denen mit KW-Funk sind nach meiner Beobachtung mindesten die Hälfte auch Funkamateure. Was m. E. für und gegen Amateurfunk spricht habe bei Frage 22 schon einmal genannt. Wer eine AFU-Lizenz hat benutzt normalerweise auch Amateurfunk. Auch wenn sie es nicht immer so deutlich sagen hätten die meisten anderen gern eine Lizenz und es gibt nicht wenige, die so viele Vorteile darin sehen, dass sie sie extra machen.
25) Frage: Ein befreundeter Funkamateur hat mir geraten ich solle zwischen Koaxkabel und Antenne einen Balun schalten, weil dann die Antenne wesentlich besser arbeiten würde. Wie das bei einer Bootsantenne richtig geht, wusste er auch nicht genau aber du kannst mir das doch bestimmt sagen.
Balun ist ein Kunstwort, das aus den englischen Worten „balanced“ und „unbalanced“ also „symmetrisch“ und „unsymmetrisch“ zusammengesetzt ist. Ein Balun macht dann Sinn, wenn eine symmetrische Antenne z.B. ein Dipol an einer unsymmetrischen Speiseleitung wie ein Koaxkabel angeschlossen werden soll. Wenn du wie die meisten Segler auf deinem Boot eine gegen Erde erregte Antenne wie ein isoliertes Achterstag oder eine Peitsche am Heck verwendest, ist ein Balun absolut unnötig, da diese Antennen ebenfalls unsymmetrisch sind.
24) Fragen zu Geräten, Preisen etc.
Besonders zum Thema Kurzwellenfunk erreichen mich immer wieder Fragen in der Form „Was hältst du von dem Gerät x?“, „Ist das für das Gerät y ein guter Preis?“ und „Ist z ein guter Händler?“ Alle diese Fragen kann und will ich auch nicht beantworten, da ich weder die Geräte und schon gar nicht die aktuellen Preise alle im Detail kenne. Ich bekomme von keinem Händler eine Vermittlungsprämie, habe also wirklich kein Interesse einen bestimmten zu empfehlen. Alles was ich tun kann, ist mein Wissen und meine Erfahrung von Segler zu Segler weiterzugeben. Entscheiden muss dann jeder selbst.
Vielleicht aber mal etwas grundsätzliches: Ich kenne keinen SSB-Transceiver, der nicht für Pactor tauglich wäre oder sehr einfach dazu gemacht werden könnte. Wer bereits ein Gerät hat sollte dieses nehmen und sich nicht irgendetwas Neues von seinem Händler aufschwatzen lassen. Mit Funkgeräten ist es weitgehend wie mit Booten. Wenn der Skipper das kann, kann es das Boot meistens auch. Wenn man sich am nächsten Kiosk mal eine AFU-Zeitschrift kauft, findet man im Anzeigenteil jede Menge Adressen von Händlern. Mit Hilfe des Internets ist es dann relativ leicht Preisangebote zu finden. Ob man bevorzugt bei einem auf Segler spezialisierten Händler kaufen sollte ist Geschmackssache. Warum nicht wenn der Preis stimmt, die Geräte sind jedenfalls exakt die gleichen wie woanders auch. Auf dessen vermeintliche Fachkenntnis ist ein lizenzierter Funkamateur m. E. nicht angewiesen, denn der macht absolut nichts, was man nicht auch selbst tun könnte. Ich wiederhole mich aber man kann es gar nicht oft genug sagen: Wenn man weit draußen ist und etwas ausfällt, ist man auf sich selbst angewiesen. Dann ist das Wissen, das man sich bei der Auswahl und Installation seiner Geräte erarbeitet hat, durch wirklich nichts zu ersetzen.
23) Frage: Ich hätte auch gern eine eigene
Abgesehen davon, dass es soweit mir bekannt sowohl in den USA als auch in Deutschland kommerzielle Anbieter gibt, die speziell Seglern auch in diesem Punkt weiterhelfen, kann man das leicht zu wesentlich geringeren Kosten auch in Eigenregie machen. Wenn man bereit ist auf seiner Seite etwas Werbung zu akzeptieren, geht es sogar kostenlos. Bei einer Seite wie meiner ist man mit etwa 3 Euro/Monat dabei. Aber lass dich nicht täuschen: Geld ist das wenigste, es macht sehr viel Arbeit eine Seite zu pflegen und aktuell zu halten.
Online-Tagebücher zu schreiben ist in und das Netz ist voll davon. Der gängige Fachbegriff dafür ist „bloggen“ bzw. ein „Blog“ schreiben. Google mal danach, du wirst soviel Informationen finden, dass es dich fast wieder erschlägt. Alle haben gemeinsam, dass sie auf einem fertigen Content-Management-System (CMS) (z.B. dem weit verbreiteten WordPress) aufsetzen, mit dem man von jedem Rechner mit Internetzugriff einfach seinen Beitrag schreiben kann. Darüber hinaus bieten die Systeme auch noch eine Schnittstelle für das so genannte Mobile Blogging (danach oder nach „moblog“ googlen). Für den Blogger ist das nichts anderes als eine Mailadresse an die man seinen Beitrag schickt, der dann automatisch eingetragen wird. Das geht von überall her, wo man Emails verschicken kann und damit auch von Handys und über Kurzwellenfunk an Bord. Selbstverständlich kann man damit nicht nur Texte sondern auch Bilder übertragen. Wegen der langsamen Datenrate im Kurzwellenfunk über Pactor (egal ob See- oder Amateurfunk) versucht man normalerweise die Übertragung von Bildern zu vermeiden. Wenn man sich mal Online-Logbücher daraufhin ansieht, wird man auch feststellen, dass die meisten Bilder bei Landaufenthalten und nicht von See her eingestellt werden.
Bei anderen Seiten wie z.B. meiner, spielt das Online-Logbuch nur eine untergeordnete Rolle. Bei www.merger.de handelt es sich um eine ganz normale Webpage bei der das aktuelle über Email beschreibbare Tagebuch nur als Frame in eine Unterseite eingebunden wurde. Ich habe dies mit Hilfe eines kleinen Programms (CGI) realisiert, das mein Internetprovider kostenlos für seine Kunden zur Verfügung stellt.
22) Frage: Da ich in zwei Jahren auf Langfahrt gehen möchte, plane ich eine KW-Station auf meinem Boot einzubauen. Obwohl ich schon seit vielen Jahren eine Amateurfunklizenz aber keine Station mehr habe, hat man mir geraten nicht Winlink und Amateurfunk zu benutzen sondern Sailmail, da dabei die Daten wesentlich schneller übertragen werden. Mich würde deine Meinung dazu interessieren.
Das habe ich so noch nicht gehört. Ich kenne auch niemanden, der eine AFU-Liz hat und trotzdem Sailmail benutzt. IMHO wird Sailmail nur von Leuten benutzt, die sich den Erwerb eine AFU-Lizenz nicht zumuten wollen und stattdessen lieber ein wesentlich leichter zu bekommendes LRC erwerben. Ich will aber mal versuchen Sailmail und Winlink miteinander zu vergleichen. Dann kannst du selbst entscheiden, was richtiger für dich ist.
Winlink und Sailmail ist die gleiche Technik und wird von den gleichen Leuten in den USA betrieben. Winlink über Amateurfunk war zuerst da. Weil es sich bewährt hatte und auch der Wunsch danach von Nichtfunkamateuren laut wurde, installierte man parallel dazu die kommerzielle Variante Sailmail.
Die Datenübertragung ist in beiden Fällen die gleiche. Es werden auch die gleichen Pactormodems und das gleiche Terminalprogramm Airmail benutzt. Geschwindigkeitsunterschiede dürften sich von dort her nur von den Übertragungsbedingungen her ergeben. Ich will nicht ausschließen, dass diese für Sailmail etwas günstiger sind, da auf Seefunkfrequenzen möglicherweise etwas weniger Störungen sind. Diese werden allerdings durch die Airtime von 90 Min/Tag (Winlink) gegenüber 10 Min/Tag (Sailmail) mehr als wettgemacht. Aktuell (Nov. 2007) gibt es nach meinen Informationen für Sailmail weltweit 14 Einstiege, davon nur einen in Europa (Belgien). Für Winlink gibt es 56 Einstiege davon 10 in Europa. Ich habe über AFU nie Probleme eine Station zu finden. Und wenn eine mal nicht geht, nehme ich eben eine andere.
Es wird auch immer wieder behauptet, dass Winlink nur einen eingeschränkten Funktionsumfang habe und man bspw. keine Anhänge versenden könne. Dies ist eindeutig falsch. Das geht schon immer. Es gab bis vor einem halben Jahr lediglich einen Fehler beim Versenden von Bildern, der aber nur auftrat, wenn auf der Empfängerseite nicht Outlook verwendet wurde. Ich selbst habe mich massiv für eine Korrektur eingesetzt. Der Fehler ist inzwischen beseitigt. Bei mir funktioniert es seit Mai 2007 auch einwandfrei mit Thunderbird.
Sailmail setzt für Seefunk zugelassene Geräte voraus, die entsprechend teuer sind. Bei Winlink kann man sich zu wesentlich günstigeren Preisen am Amateurfunkmarkt bedienen. Sailmail kostet derzeit m.W. 250 USD/Jahr während Amateurfunk prinzipiell kostenlos ist. Im Gegensatz zum Seefunk dürfen im Amateurfunk keine Nachrichten von Wert übertragen werden. Wenn du also auch noch Geschäftspost für deine Firma abwickeln willst, ist das über AFU nicht zulässig. Das ist in meinen Augen der einzige Punkt, der eindeutig für Sailmail und gegen Winlink spricht.
Da du ja schon ein Rufzeichen hast, kannst du dir auch Airmail einfach mal herunterladen. Über die Telnet Schnittstelle kannst du es auch ohne Pactor von zu Hause aus auf deinem PC betreiben und sämtliche Funktionen ohne einen Cent zu investieren ausführlich testen. Lediglich die dabei erreichte Geschwindigkeit wirst du bei der Verbindung von Bord über KW bei weitem nicht wieder bekommen.
21) Frage: Bei mir läuft die Antennenzuleitung direkt am Achterstag entlang bis zum unteren Isolator. Ist es besser hier Abstandsspreizer anzubringen und wenn ja wie groß muss der Abstand sein?
Eine pauschale Antwort auf diese Frage kann ich leider nicht geben, weil das alles von den individuellen Gegebenheiten bei dir an Bord abhängig ist. Ich versuche aber gern mal die grundsätzlichen Zusammenhänge zu erläutern. Sicher findest du dann auch eine Lösung für dich.
Alle elektrischen Leiter im Bereich einer Antenne beeinflussen diese auch mehr oder weniger. Da die Zuleitung ab dem Anpassgerät auch Teil der strahlenden Antenne ist, gelten dafür natürlich die gleichen Regeln wie für die sonstige Antenne auch. Auf eine Leitung, die wie in deinem Fall unmittelbar neben der Antenne verläuft, wird über die Kapazität, welche die beiden Drähte zueinander bilden, Energie eingekoppelt. Wie viel hängt einerseits vom Abstand der Leitungen und andererseits von der Stelle der Antenne, an der sich die parallele Leitung befindet, ab. Besonders im Spannungsbauch wird viel Energie übertragen, während es im Bereich hoher Ströme weniger ist. Bei gleich bleibender Anordnung wird also der Energieentzug über den parallel laufenden Draht davon abhängen, auf welcher Frequenz das Gebilde gerade erregt wird. Weiter ist zu beachten, dass ein freihängender Draht, die Energie wieder abstrahlen wird und dadurch lediglich das Strahlungsdiagramm verbiegt, während ein geerdeter Draht die aufgenommene Energie vernichtet. Soweit der theoretische Hintergrund.
Auf der Seite Kurzwellenantennen siehst du auf dem Bild des Antennenanschlusses, dass ich es auf meinem Boot genau so mache, wie du das vorhast. Auch bei mir ist die strahlende Zuleitung mit Kabelbindern direkt am Hanepotdraht befestigt. Dies geht deshalb, weil der Hanepot selbst isoliert im Kunststoff des Bootes befestigt ist. Auf einer Stahlyacht würde das wegen der Erdung nicht funktionieren. Außerdem habe ich bei der Auslegung der Antenne darauf geachtet eine Länge (14,1m) zu finden, die bei allen benutzten Frequenzen sicherstellt, dass in diesem Bereich die Antenne einigermaßen niederohmig ist. Bei mir funktioniert es jedenfalls problemlos. Bei ähnlichen Bedingungen würdest du also keinen zusätzlichen Abstand brauchen. Bei einer anderen Antennenlänge evt. schon.
In diesem Zusammenhang sei mir ein weiterer Hinweis gestattet. Anlässlich eines anderen Projektes beschäftige ich mich seit einigen Wochen mit dem von Funkamateuren viel genutzten Antennensimulationsprogramm EZNEC (www.eznec.com). Mit diesem Programm kann man den Einfluss von Leitungen aber auch den von Mast und Stagen hervorragend simulieren und dadurch seine Antenne optimieren bevor man Geld für Bauteile ausgibt oder gar in den Mast steigt. Die kostenlos erhältliche Miniversion reicht schon aus um grundsätzliche Auswirkungen beurteilen zu können und macht Appetit auf mehr. So lässt sich z.B. auch in die alte Diskussion Achterstag vs. Whip bezogen auf das eigene Boot jede Menge Licht bringen. Aus dieser Erfahrung heraus kann ich das Programm allen, die ihre Antenne ernsthaft optimieren wollen, sehr empfehlen.