Brücken und Schleusen...

...trifft man auf niederländischen Wasserstraßen immer wieder an. Nur auf Nebenfahrwegen, die oft der örtlichen Gemeinde gehören, kostet die Benutzung ein paar Euro. Dann kommt der Schleusenmeister zu jedem einzelnen Boot oder der Brückenwärter hält einem mit einer Angel meist einen kleinen Holzschuh entgegen in den man dann seinen Obulus steckt.

Wenn man es erst mal gemacht hat, ist Schleusen kein Problem mehr. Der auszugleichende Wasserstand ist in den Niederlanden oft nur eine handbreit und selten über einen Meter. Da nerven schon eher die Ungeduldigen, die sobald die Lichter auf Grün gehen, ohne Rücksicht von hinten vorpreschen und die wegen des hohen Verkehrsaufkommens in der Hochsaison manchmal lästigen Wartezeiten, wie sie z.B. in Stavoren häufig sind.

Zugbrücken wie diese bei Wousend gibt es seit hunderten von Jahren in den Niederlanden. Freilich werden sie heute nicht mehr von Hand sondern elektrisch betrieben.
Oft wird man wie hier in der Prinses Margrietsluis in Lemmer gemeinsam mit der Berufsschiffahrt geschleust.
In der Hochsaison werden die Schleusen gnadenlos vollgestopft wie hier in den Krabbersgatsluizen in Enkhuizen.
Das Tor zur großen Freiheit auf dem offenen Meer: Stevinsluizen in Den Oever
Gleich nach den Stevinsluizen folgt diese Drehbrücke. Da wird, wenn es nicht anders geht, auch für einen einzelnen Segler der Verkehr einer ganzen Autobahn angehalten.
Café mit Schleusenkino in Muiden. Jeder Fehler beim Schleusenmanöver wird von den Touristen dort garantiert kommentiert.
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